Erdwärmebohrungen - Heizen und Kühlen mit Erdwärme

Ihr Grund und Boden - Ihre Energie

Ständig steigende Kosten für Gas und Öl lassen Verbraucher nach Alternativen für die Energieversorgung der Zukunft suchen. Eine interessante Möglichkeit, die kostenlos zur Verfügung stehende Energie aus der Erde zu nutzen, ist die Wärmepumpentechnik. Die von Heizungsfachfirmen eingesetzten Wärmepumpen nutzen Erdwärme als Energieträger. Die Erdwärme wird über Erdsonden als Spiral- oder Tiefensonden aufgenommen, durch die ein Wasser-Glykol-Gemisch (Sole) fließt. Die gespeicherte Wärme der Sole wird über den Vorlauf von der Wärmepumpe aufgenommen. Nachdem der Sole in der Wärmepumpe die Energie entzogen wurde, wird diese erneut durch den Rücklauf in die Spiralsonden geleitet, und der Vorgang wiederholt sich. Der Wirkungsgrad der Pumpe ist umso besser, je höher die Eingangstemperatur der Erdwärme ist.

Fragen Sie uns, wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot.

 

 

Erdwärme ist nicht gleich Erdwärme!

Nicht jeder, der ein Bohrgerät besitzt ist auch ein Geothermie-Spezialist. Vertrauen Sie den Profis! Wir erschließen für Sie mit fachgerecht installierten Erdwärmesonden die Energiereserven, die in Ihrem Grundstück schlummern.

Mit Pint Bau sichern Sie sich einen umfassenden Rundum-Sorglos-Service; von Analyse bis Anschluss.

Unser Leistungsspektrum:

· Geologische Voruntersuchungen

· Beratung und Machbarkeitsstudie

· Beantragung bei zuständigen Behörden

· Dimensionierung der Sondenanlage

· Bohren der Sondenlöcher mit modernsten Doppelkopf-Spezialbohrgeräten

· Einbringen der Erdwärmesonden höchster Qualität und fachgerechtes Verpressen

· Anbindung an das Gebäude (inkl. Einrichtung für hydraulischen Abgleich aller Sonden) 

 

 


 

 

 

 

Geothermie - Was ist das?

Unsere Erde ist eine der unerschöpflichsten Energiequellen, die uns zur Verfügung stehen. Aber nicht nur das glühende Erdinnere, auch die ersten 100m der Erdkruste zum Beispiel in Ihrem Garten sind ein erstaunliches Energiereservoir. Und dieses Reservoir gehört Ihnen!

Ab einer Tiefe von 10-20m herrscht im Untergrund konstant eine Temperatur von etwa 10°C. Die Temperatur der darüber liegenden Schichten ist vom Wechsel der Jahreszeiten abhängig. Mit Hilfe moderner Wärmepumpentechnologie können wir diese Wärme auf ein höheres Temperaturniveau bringen und dann diese Wärme zum Heizen, Warmwasserbereiten oder auch für industriellen Bedarf nutzen.

Und der besondere Clou: Im Sommer kühlen Sie Ihr Haus mit der Wärmepumpenanlage wesentlich preisgünstiger als mit einer herkömmlichen Klimaanlage und füllen gleichzeitig Ihre Wärmevorräte für den Winter wieder auf.

Zurzeit gibt es folgende Methoden, mit denen die Erdwärme aus oberflächennahem Gestein genutzt werden kann:

Erdwärmesonden (vertikale Einbringung) und Erdwärmekollektoren (horizontale Einbringung).

Daneben gibt es noch Energiekörbe, sowie die Nutzung von Gründungspfählen.

Projektabwicklung

Wie wird die Installation einer Erdwärmesonde für Ihr Haus, Ihren Betrieb oder Ihr kommunales Gebäude ablaufen? Folgende Schritte müssen durchgeführt werden:

  • Planung und Angebot
  • Geologische Voruntersuchung
  • Erlaubnisbeantragung
  • Erdsondenbohrung mit geologischer Aufnahme
  • Überprüfung und ggf. Korrektur der Dimensionierung
  • Bohren und Installieren aller Erdwärmesonden
  • Anbindung der Erdwärmesonde an das Gebäude
  • Drückprüfung und Abnahme

Anfrage und Angebot

Nachdem der Wärmebedarf Ihres Hauses ermittelt wurde und eine erste Abschätzung der geologischen Gegebenheiten durchgeführt wurde, erstellen wir eine erste Planung und ein detailliertes Angebot. Das Angebot nennt alle Tätigkeiten und Materialien im Detail und ermöglichst Ihnen später, die Durchführung exakt zu verfolgen.

Geologische Voruntersuchung

Zur fachgerechten Durchsuchung gehört eine Abschätzung aller geologischen Parameter und Beibringen aller vorhandenen geologischen Informationen. Dazu gehören amtliche geologische Karten, andere Publikationen oder das Einsehen alter Bohrarchive, die oft vorhandene Bohrungen in der Nachbarschaft enthalten. Dazu kommen Untersuchungen vor Ort sowie lokale Erkundigungen in der Umgebung. Basierend auf diesen Daten führen wir eine vorläufige Berechnung der Wärmeleitfähigkeit des zu erwartenden Bohrprofils durch.

 

 

 

Erst simulieren, dann dimensionieren

Die richtige Dimensionierung der Erdwärmesondenanlage ist von entscheidender Bedeutung. Wird die Anlage überdimensioniert, sind die Kapitalkosten zu hoch, wird sie unterdimensioniert, besteht die Gefahr des Einfrierens im Winter bzw. der eingebaute Elektroheizstab schaltet sich zu oft ein und verdirbt die günstige Verbrauchs-, Kosten- und CO2-Bilanz der Erdwärmesondenanlage.

Viele Faktoren sind für eine exakte Dimensionierung zu beachten:

  • Wärmeleitfähigkeit und -kapazität des Gesteins
  • Grundwasserstand und -fluss
  • Durchmesser, Wanddicke und Material der Sonden
  • Durchmesser des Bohrlochs
  • Strömung in den Sonden
  • Abstand der Erdwärmesonden zueinander
  • Geometrie der Bohrpunktverteilung
  • Soleflüssigkeit
  • Art des Verpressmaterials
  • Qualität der Verpressung

Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren führen wir eine Dimensionierungsberechnung mit Hilfe des Simulationsprogrammes EED durch.

Diese Berechnungen helfen sicher zu stellen, dass Ihre Erdwärmesondenanlage auch in 20 oder 30 Jahren noch einwandfrei funktioniert.

 

 

 

 

Bohrung & Anbindung

 

Wir verbauen Doppel U-Sonden aus PE mit werksverschweißten und druck- & durchlaufgeprüften Sondenfüßen. Die Ringraumverfüllung erfolgt nach VDI 4660 im Kontaktverfahren von unten nach oben mit im Kolloidalmischer aufbereitetes, thermisch optimiertes Verpressmaterial mit hoher Wärmeleitfähigkeit (ca. 1,95W/mK).

Zur Anbindung der Sonden bauen wir werksseitig gefertigte Schächte aus PE oder Beton ein. Am Verteiler sind Tacosetter zum hydraulischen Abgleich angebracht.

 

 

 

 

 

 

Vorteile der Erdwärmetechnik

Bei der Heizung mit Erdwärmesonden müssen ca. 20 bis 25 % der Heizleistung als elektrische Energie zum Betrieb der Wärmepumpe aufgebracht werden. 75 bis 80 % der Heizleistung werden der Erde entnommen.

Höhe Wirtschaftlichkeit:

  • Drastische Reduzierung der Heizkosten (bis zu 50 %)
  • Kein Öllagerraum, keine Öllieferung
  • Kein Schornstein, kein Gasanschluss, kein Tank
  • keine Schornsteinfegergebühren u. Emissionswerteprüfungen
  • Fast wartungsfrei
  • Extrem günstige Kühlung im Sommer inklusive
  • Sehr kurze Amortisationsdauer (ca. 4-7 Jahre)

Hohe Umweltfreundlichkeit

  • Reduzierung CO2-Emission um ca. 50 %
  • 100 % emissionsfrei (auch keine anderen Gifte wie SO2, NO2)

-das wird auch die Umwelt Ihnen danken.

  • Keine Gefährdung des Grundwassers

Unsere Bohrgeräte

Für Geothermie-Bohrungen hat sich das Doppelkopfbohren bewährt. Das spart ca. 50 % Zeit und somit auch Kosten:

Mit zwei getrennt arbeitenden Antrieben werden simultan sowohl Bohrgestänge (Innenrohr) als auch Verrohrung (Außenrohr) eingebracht. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten setzen allerdings nur wenige Spezialbetriebe diese modernen und ökonomischen Geräte ein.

 

 

 

 

Rentabilität

Betrachtet man die zusätzlichen Ausgaben, die für eine Erdwärmesondenanlage geleistet werden müssen, als Kapitalinvestition und die sich dann ergebenden jährlichen Einsparungen als Gewinne dieser Investition, so ergeben sich erstaunlich kurze Amortisationszeiten von durchschnittlich 4-7 Jahren.

Ihr eingesetztes Kapital verzinst sich mit 20 - 30 % . Der derzeitige Darlehenszinssatz liegt weit unter dieser Rechnung!

Außerdem gibt es Zuschüsse von staatlicher Seite.

Zusätzlich erhalten Sie den benötigten Strom zu einem verbilligten Tarif.

Da reicht kein Wertpapierfond dran.

Genehmigungen

Benötigt wird eine Erlaubnisbeantragung!

Wir bereiten alle zur Genehmigung Ihres Vorhabens notwendigen Beantragungen vor, führen die notwendigen Gespräche und Verhandlungen mit den Behörden und erstellen auch die erforderlichen Abschlussberichte.

Beantragung bei den zuständigen Behörden:

  • Landratsämter mit unteren Wasserbehörden
  • Geologisches Landesamt
  • Ggf. Örtliche Wasserwerke
  • Ggf. Umweltschutzbehörden

Zu der Bohrung der Erdwärmesonde gehört, besonders bei größeren Projekten, zum einen der Nachweis, dass die Dimensionierung der Anlage die geforderte Nachhaltigkeit gewährleistet. Zum anderen muss glaubhaft nachgewiesen werden, dass der Einfluss auf Nachbargrundstücke gering bleibt.

 

 

Förderung von Erdwärmebohrungen

Luxembourg

In Luxembourg erhalten Sie ab dem 01.01.2013

8.000,- Euro für Einfamilienhäuser

6.000,- Euro pro Wohneinheit bei Mehrfamilienhäuser an Fördermittel.

(max. 30.000 Euro und 50 % der gesamten Investitionskosten).

Deutschland

Seit dem 01.04.2015 gibt es neue Konditionen in Sachen Förderung von Wärmepumpen.

Sole/Wasser-Wärmepumpen:

für Neubauten sind 4.500,- Euro möglich

für Altbauten u. Bestandsbauten sind 6.750,- Euro möglich

Von Ihrem Stromanbieter erhalten Sie zudem einen vergünstigten Strompreis, der gesetzlich geregelt ist.

Um die Anschaffung finanzieren zu können, gibt es Kreditverträge speziell für Wärmepumpen zum günstigeren Zinssatz.

Ausführliche Informationen erhalten Sie bei: 

Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Postfach 5160
5726 Eschdorf

www.bafa.de
solar@bafa.bund.de

Tel.: 0 61 96 - 908 625
Fax: 0 61 96 - 908

Brunnenbohrung

Wir führen Brunnenbohrungen bis zu 219 mm Durchmesser und 100 m Tiefe aus. 

Beim Bohrbrunnen wird ein Brunnenrohr zentrisch in die hergestellte Bohrung eingebracht.

Der Bohrdurchmesser wird so gewählt, dass eine den geologischen Bedingungen entsprechende Hinterfüllung mit Quarzkies hergestellt werden kann. Dies  macht eine langfristige Nutzung des vorhandenen Grundwasser möglich. In der Regel werden PVC Rohre eingebracht, wobei die unteren Rohre als Drainrohre dienen.

Prinzipiell können wir leider keine Gewährleistung dafür übernehmen, dass Grundwasser angetroffen wird, bzw. welche Qualität dieses hat. Dieses Risiko muß der Auftraggeber übernehmen. Wir werden jedoch alles daran setzen, dieses Risiko zu minimieren. Dafür prüfen wir vor jeder Bohrung über die geologische Kartierung, welche Gesteine im Untergrund anzutreffen sind. Leider ist hier nicht verzeichnet, in welcher Tiefe Grundwasser ansteht. Die Mithilfe eines Wünschelrutengängers nehmen wir gerne in Anspruch.